Kapitel 21 – 🇺🇸 USA (Colorado & Oklahoma)
Roadtrip durch das zentrale Amerika, Teil 2: Heute kreuzen wir die Bundesstaaten Colorado und Oklahoma. Warum Oklahoma und Kansas sehr ähnlich sind – und warum es sich lohnt, eine Bergstraße vorab abzuchecken 🙈. Wir erkunden den schönsten Zoo des Planeten – und lauern den berühmtesten Sportlern des Landes auf …
Grundsätzlich wollte ich die Route 66 in Oklahoma erkunden – aber wie ihr bereits im Vorbericht (New Mexico & Kansas) erfahren habt, hat ein kleines Dorf meine hart erarbeiteten Pläne über den Haufen geworfen 🇸🇪 😂. Ein klein wenig konnte ich trotzdem noch von Oklahoma sehen – und wir starten unseren Bericht in einer skurrilen, religiösen Geisterstadt.
Mitten in der Prärie liegt ein seltsamer Ort, der sich The Holy City nennt. Ob es sich um einen familienfreundlichen Freizeitpark, einen kreativen Vergnügungspark, eine Gedenkstätte oder ein Museum handelt – kann ich euch leider nicht sagen. Ich verstehe den Grund seiner Existenz selbst nicht genau. Im Laufe des Jahres finden hier mehrere religiöse Veranstaltungen statt, bei denen Teile der Passionsspiele nachgespielt werden. Bedauerlicherweise – oder zum Glück (ich bin mir selbst nicht ganz sicher 🤔) – herrschte während meines Besuches Geisterstimmung. So konnte ich in aller Seelenruhe das Tor nach Jerusalem oder die Arche Noah begutachten. Durch die angebrachten Lautsprecher wurde meine Bibel-Expedition laufend von seltsamen Geräuschen begleitet – die mich an die Gebete aus dem Felsendom in Israel 🇮🇱 oder an schlechte Teenie-Horrorfilme der 90er-Jahre erinnerten … ein sehr, sehr merkwürdiger Ort.
Der Begriff Prärie ist ein bekanntes Synonym für „nicht allzu viel los“ – aber wo liegt diese Prärie eigentlich? Der US-Bundesstaat Oklahoma ist das geografische Zentrum dieser Steppenlandschaft – und ihre berühmtesten Bewohner sind quer durch das Areal verteilt. Dank intensiver Schutzmaßnahmen leben derzeit knapp 400.000 Bisons im Mittleren Westen. Die Wildtiere erreichen ein maximales Körpergewicht von bis zu einer Tonne. Deswegen solltet ihr behutsam euren Mietwagen durch die endlos wirkende Prärie lenken. Entlang der Straßen und Wanderwege liegen die mächtigen Wildrinder gemütlich im Gras. Durch die Sonneneinstrahlung wärmen sich die Straßen schnell auf – deswegen verwechseln die Bisons den Asphalt gerne mit einer gemütlichen Wärmedecke. Im Kampf Mario vs. Bison hätte ich wohl keine Chance – deswegen musste ich gelegentlich wenden, da mir der Weg versperrt wurde. Ende des 19. Jahrhunderts galten die Bisons bereits als ausgerottet – und nun kann ich sie in ihrer natürlichen Umgebung beobachten … ein ziemlich aufregendes Gefühl, diese riesigen Wildtiere zu bewundern.
Das Wichita Mountains Wildlife Refuge ist ein weitläufiges Naturschutzgebiet im Herzen von Oklahoma. Es zählt zu den schönsten und beliebtesten Ausflugszielen – und bietet eine perfekte Abwechslung zwischen Natur und Abenteuer. Hier habe ich einige traumhafte Wanderungen unternommen, viel Zeit an den klaren Seen verbracht – und den waghalsigen Akrobaten beim Felsklettern zugesehen.
In der – zugegeben ansonsten – sehr einseitigen und unspektakulären Landschaft Oklahomas ist der Gloss Mountain State Park eine willkommene Abwechslung. Solltet ihr noch über ausreichend Kondition verfügen, könnt ihr die unzähligen Stufen zum Cathedral Mountain hochlaufen und die Aussicht über diese farbintensive, aber karge Landschaft genießen. Leider müssen wir uns nun auch schon wieder von Oklahoma verabschieden – da unser Zeitplan bekanntlich durch dieses 3.000-Einwohner-Dorf in Kansas auf den Kopf gestellt wurde.
Ausgangspunkt unseres nächsten Kapitels ist die 450.000-Einwohner-Stadt Colorado Springs – die wenig überraschend im Bundesstaat Colorado beheimatet ist. Notiz für mich: Hier hatte ich dieses unfassbare Airbnb-Erlebnis, das ich euch nur in einem Vier-Augen-Gespräch erzählen werde 😜. Colorado Springs liegt am südlichen Ausläufer der Rocky Mountains – und wenn wir von Ausläufern sprechen, reden wir von Bergspitzen, die über 4.000 Meter hoch sind.
Ein äußerst interessantes Erlebnis ist die Anfahrt zum Pikes Peak. Eine asphaltierte Straße führt uns über die 4.000-Höhenmeter-Grenze hinaus – und macht sie zu einer einmaligen Angelegenheit. Sie ist die höchstgelegene asphaltierte Straße der USA – und der Fußweg zum Gipfelkreuz des Pikes Peak (4.301 m) ist nur noch ein paar Gehminuten entfernt. Wenn man bedenkt, dass der höchste Berg der kontinentalen Vereinigten Staaten – der Mount Whitney – 4.421 Meter misst, ist der Unterschied zum Pikes Peak minimal. (Darüber unterhalten wir uns ausgiebig im nächsten Reisebericht.)
Die Tatsache, allein mit einem Mietauto eine Straße hochzufahren, die auf knapp 4.300 Höhenmetern endet, sorgt für eine gewisse Herausforderung. Addiert man den Faktor einer Automatikschaltung – die nicht gerade für Bergfahrten erfunden wurde – bekommt man noch einen unwiderstehlichen Nervenkitzel dazu. Die 26 Kilometer lange Serpentinenpiste (der Begriff Serpentine kommt nicht umsonst aus dem Lateinischen und bedeutet Schlange) verlangt einem alles ab. Kehre für Kehre … unzählige Kurven durch das steile Gefälle quäle ich meinen Mietwagen hinauf. Leitplanken? Sicherheitsabgrenzungen? Ach, wofür denn? Die Aussicht über die Landschaft und die zurückgelegten Serpentinen ist zwar unglaublich – aber der Nervenkitzel und das ausgestoßene Adrenalin ebenfalls 😱.
Wer irgendwann seine Nackenmuskulatur nicht mehr spürt, kann auf einem Park-and-Ride-Parkplatz seinen Mietwagen abstellen und in einen kostenlosen Shuttlebus wechseln, der einen direkt zum Gipfel bringt. Irgendwann vibrierten meine Hände und Füße nur noch – und aus Angst, mein Motor würde bald in die Luft fliegen, nahm ich nach der gefühlten 217. Kehre dieses Angebot in Anspruch. Falls jemand von euch schon einmal die Großglockner Hochalpenstraße hinaufgefahren ist – die endet bei 2.500 Metern … zum Vergleich: Der Pikes Peak Highway endet bei exakt 14.115 Fuß (ca. 4.302 m) 😱!
Während dieses 26 Kilometer langen Kampfes gegen die eigene Kondition und die moderne Technik werden die Fahrzeuge immer wieder von Sheriffs gestoppt. Sie testen die Temperatur eures Wagens und befehlen euch einen zehn- bis fünfzehnminütigen Stopp – damit sich der Motor abkühlt und ihr nicht Opfer einer Explosion werdet. Solltet ihr es dann – in welcher Form auch immer – lebendig zum höchsten asphaltierten Parkplatz des gesamten Kontinentes geschafft haben, erwartet euch NICHTS. Keine Wanderwege, keine traumhaft schöne Aussicht … nur Geröll, Steine und eine dauerhafte Nebeldecke. Der Highway ist das eigentliche Erlebnis – und wer Lust hat, vor seinen Freunden mit seinem ersten 4.000er anzugeben, für den ist dieser Ausflug perfekt. Alle anderen können sich diesen Trip getrost sparen.
Übrigens: Wer auf diesen motorisierten Nervenkitzel verzichten möchte, nimmt einfach die Manitou and Pikes Peak Railway. Ja – die Amerikaner haben es tatsächlich geschafft, eine Zahnradbahn zu bauen, die auf 4.300 Höhenmetern endet. Unnötig zu erwähnen, dass diese Konstruktion natürlich die höchstgelegene und steilste der Welt ist.
Die Verantwortlichen der Colorado Springs-Marketingabteilung haben es vollbracht, ihren touristischen Highlights märchenhafte Namen zu geben. Der beliebteste State Park nennt sich Garden of the Gods – und ist eine Ansammlung einzigartiger und kurioser Sandsteinformationen. Er ist ein wundervolles Erholungsgebiet für Wanderer, Kletterer und Reiter. Die bizarren Felsformationen tragen Namen wie „Weeping Indian“, „Siamese Twins“ oder – mein persönlicher Favorit – „Kissing Camels“ 😅. Unweit des State Parks liegt ein einmaliges Höhlensystem mit dem klangvollen Namen Cave of the Winds, das die Ute als ehemaligen Unterschlupf genutzt haben. So nett diese zwei Touristenhotspots auch sind – meine wahren Colorado-Highlights liegen vollkommen woanders.
Der Cheyenne Mountain Zoo hätte sich den jährlichen Oscar als bester Zoo der Welt verdient. Er liegt auf einem 2.000 Meter hohen Gebirge am nördlichen Rand von Colorado Springs. Nicht nur, dass Lage und Umgebung traumhaft schön sind – er erhält laufend Auszeichnungen für seine vorbildliche Art hinsichtlich Tierschutz und Artenerhaltung. Die Gehege sind weitläufig – und die Habitate der Vögel sind nach oben hin geöffnet, damit die Tiere kommen und gehen können, wie es ihnen gefällt. Mithilfe eines Sessellifts überquert man die Gehege und bekommt einen einzigartigen Blick auf die Tierwelt.
Die wahren Könige des Zoos sind die Giraffen. In den letzten Jahren wurden mehr als 200 Giraffen geboren, die ihr Dasein in den Bergen von Colorado verbringen. Hier heißt es wirklich aufpassen, wenn ihr über das Giraffengehege spaziert – denn mit ihren langen, blauen Zungen versuchen sie, euch liebevoll abzuschlecken und anzusabbern 😅. Wer Lust hat, sich das feuchtfröhliche Treiben anzusehen – der Zoo bietet eine sehr heitere Live-Webcam an. (Sollte euer Bildschirm schwarz bleiben: keine Sorge – das magische Wort heißt Zeitverschiebung 😅.)
Übrigens ist die Entstehungsgeschichte sehr skurril: In den 1910er-Jahren bekam der Geschäftsmann Spencer Penrose einen Bären geschenkt. Irgendwie hatte er Lust, weitere Tiere zu „sammeln“ – und ließ sie einfach in seinem kleinen Hotel wohnen. Einige Jahre später wurde ein Hotelgast von einem Affen gebissen – was Penrose zu dem Schluss brachte, vielleicht doch etwas zu ändern 🤔. Und so gründete dieser schlaue Geschäftsmann den Cheyenne Mountain Zoo – und übergab ihn später als Geschenk an die Stadt Colorado Springs.
Themenwechsel: Die Vereinigten Staaten von Amerika verfügen über zwei olympische Sportkomplexe, die zur Ausbildung und Vorbereitung nationaler und internationaler Athleten für ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen dienen. In Salt Lake City steht der Sportkomplex mit dem Schwerpunkt Wintersport – und die sommerlichen Sportarten werden im Colorado Springs Olympic Training Center angeboten. Sport? Training? Olympische Spiele? Warum erzähle ich euch das eigentlich? Nicht weil ich im Geheimen für eine Teilnahme trainieren möchte (dafür fehlt mir nicht nur das Talent) – oder euch zum Sport inspirieren will (obwohl das ein schöner Nebeneffekt wäre) – sondern weil ich euch dieses Verhältnis zwischen den Amerikanern und dem Sport erklären möchte.
Die Amerikaner sind vollkommene Sportfanatiker – und daher versuchen die sportlichen Organisationen, das Zusammenspiel zwischen Fans und Stars so eng wie nur möglich zu halten. Diese Neidgesellschaft, die wir leider aus der österreichischen Mentalität kennen (Marcel Hirscher wurde heute nur Dritter 😡! Wie kann er nur? Krise? Enttäuschung? Versager!) – ist in der amerikanischen Welt nicht vorhanden. Die Stars werden geliebt und unterstützt … egal ob Sieg oder Niederlage – solange sie alles für den Erfolg und für das Land geben, ist alles in Ordnung. Gegnerische Sportler und Teams werden mit Respekt empfangen und verabschiedet – und man akzeptiert es auch, wenn das andere Team einmal gewonnen hat. Der Begriff FAIRNESS wird mit Großbuchstaben geschrieben!
Dieses Trainingszentrum ist für jeden Fan frei zugänglich – und man sieht die Profisportler aus nächster Nähe. Die Schwerpunkte im Colorado Training Center liegen unter anderem beim Boxen, Ringen, Volleyball, Schießen und Schwimmen. Vor oder nach dem Training hat man die Möglichkeit, ein Autogramm zu ergattern oder den Selfie-Modus zu aktivieren. (Zu dumm, dass ich niemanden der Sportler erkannt habe 🙈.) Für Vorbereitungsturniere oder Wettkämpfe kann man sich kostenlos Tickets holen – um den Profisport aus der ersten Reihe zu beobachten. Durch Zufall bin ich bei einem Trainingsmatch der kubanischen Volleyball-Nationalmannschaft 🇨🇺 gelandet – und konnte ein paar der Jungs kennenlernen. Man fühlt sich ein wenig in die Hauptschulzeit zurückversetzt: Man sitzt im Schneidersitz auf dem Hallenboden der Turnhalle – und ist mittendrin statt nur dabei. Der Zugang für die Fans ist natürlich geregelt, damit nicht zu viele Leute in die Sporthallen strömen. Das ständige Regenwetter ermutigte mich zweimal, spontan zum Olympiakomplex zu fahren – und es war überhaupt kein Problem, ein Ticket zu bekommen. Jetzt kenne ich mich beim Sportschießen und beim Ringen aus. Eigentlich unvorstellbar – und nicht mit Europa vergleichbar – wie nah man als Normalsterblicher in die Welt des Leistungssports eintauchen kann. Für jeden, dessen Herz ein klein wenig für den Wettbewerb schlägt, ist es ein absolutes Muss, dieses olympische Trainingszentrum zu besuchen.
Jetzt musste ich lange überlegen, welchen Ort ich euch noch näher vorstellen sollte. Soll ich euch von der tiefsten noch aktiven Goldmine der Welt erzählen – der Mollie Kathleen Gold Mine, die dich tausend Fuß unter die Erde bringt? Oder vom Florissant Fossil Beds National Monument, das die dicksten versteinerten Baumstämme der Welt beherbergt? Oder vielleicht doch von Cripple Creek (ja, ich weiß – cooler Name, oder 😅) – einer halb verlassenen Goldgräberstadt mit unzähligen Spielcasinos und aufdringlichen, aber äußerst flauschigen Eseln? Hm? 😅 Ich entscheide mich für eine andere Geschichte, die ihr definitiv in keinem Reiseführer der Welt finden werdet. Geocaching sei Dank – wieder einmal 😉!
Die 9.000-Seelen-Gemeinde Trinidad im Bundesstaat Colorado ist nicht gerade ein bekanntes Reiseziel. Neben dem Highway habe ich einen Geocache gehoben, der den Titel Art Cartopia trägt – mit dem Hinweis: Bei Interesse könnt ihr gern einmal in die dazugehörige Halle schauen. Natürlich packt einen die Neugier – also betrete ich diese riesige, unscheinbare Halle und traue meinen Augen nicht. Die Kreativität kennt hier keine Grenzen – diese Form der Kunst ist so abstrakt, dass man sie nur schwer in Worte fassen kann.
Ich lerne unverzüglich die beiden Besitzer kennen, die mir voller Stolz ihre Werke präsentieren. Art Cartopia ist ein Kunstprojekt, das inhaftierten Jugendlichen eine kreative Aufgabe schenkt. Aus Tonnen an Müll werden bestimmte Gegenstände zusammengesammelt – und damit ältere Fahrzeuge dekoriert. Ein Pontiac aus tausenden Spinnen, ein Dodge, der mit tausenden Gebissen verziert wird – und nicht näher definierbare Gegenstände, die ein Bild von Albert Einstein repräsentieren. Aus leeren Getränkedosen, Schuhen, Zahnspangen … oder was auch immer – legen die Jugendlichen Hand an und starten ihre kreative Mission. Derzeit lagern rund fünfzig Fahrzeuge in dieser Halle – und die beiden Besitzer erzählen mir zu jedem einzelnen seine Entstehungsgeschichte.
Einmal jährlich findet eine große Parade in Trinidad statt, bei der die Kunstwerke der Öffentlichkeit präsentiert werden – und die kreativsten Meisterwerke ihre Auszeichnungen bekommen. Die netten Künstler hatten eine Bitte an mich: „Tell your friends about the project!“ Gesagt, getan – also: Wer einen Roadtrip durch Colorado unternimmt, muss hier stehen bleiben. Ein paar Bilder habe ich der Galerie hinzugefügt. Wer mehr wissen will: https://www.artcartopia.com/
Mein Fazit: Und täglich grüßt das Murmeltier – oder wie der Amerikaner sagen würde: Groundhog Day! Zu wenig Zeit für viel zu viele interessante Orte. Der US-Bundesstaat Oklahoma gehört wohl eher zu den weniger spannenden Teilen der USA – aber über Colorado könnte ich wohl ewig berichten.
Sicherheit: Groundhog Day Part Two – ich muss mich wiederholen: Jegliche Sicherheitsbedenken können getrost über Bord geworfen werden. Egal wo ihr euch im Umland der Großstädte befindet – ihr braucht euch keine Sorgen zu machen.
Kosten: Sowohl Oklahoma als auch Colorado gehören zu den günstigeren Teilen des Landes – allerdings mit einer Ausnahme: Colorado Springs ist ein Nobelort, das Zuhause der Schönen und Reichen. Deswegen solltet ihr hier den Gürtel etwas enger schnallen.
Um mit den Worten des größten Musikers aller Zeiten fortzufahren – DJ Bobo 🇨🇭: „LET THE DREAM COME TRUE“ … ein vierwöchiger Roadtrip durch den US-Bundesstaat Kalifornien wartet auf mich. Was für ein geniales Abenteuer … wir lesen uns!
Hier geht’s zu Kapitel 22 Kalifornien (1) 🇺🇸





















































