Kapitel 31 – 🇨🇦 Kanada (Ontario)

Gibt es eine sinnvolle Überleitung von unseren Plastikfreunden zu den wohl bekanntesten Wasserfällen der Welt? Toronto gilt als lebenswerteste Stadt unserer Erde, aber ist da was dran? Und das „Schöne und das Biest“ Schloss gibt es wirklich, aber was sich darin verbirgt, hätte niemand erahnen können 🙈.

Ein paar Fakten zum Wachwerden. Die Niagarafälle liegen an der amerikanisch-kanadischen Grenze – Bundesstaat New York 🇺🇸 und Provinz Ontario 🇨🇦 – und bestehen aus drei verschiedenen Wasserfällen. Die American Falls, die Bridal Veil Falls und die Horseshoe Falls stürzen rund 50 Meter tief über die Klippen in den Niagara River. Sowohl auf amerikanischer als auch auf kanadischer Seite liegt eine Kleinstadt mit dem kreativen Namen Niagara Falls. Das bedeutet: zwei Kleinstädte, die sich direkt gegenüberliegen und denselben Namen tragen … das könnte für leichte Verwirrung sorgen.

Vorab die wichtigste Information: Ihr habt bestimmt schon mit dem Gedanken gespielt, euch über diese Fluten hinunterzustürzen. Abgesehen davon, dass die Chance, als Fischfutter zu enden, recht hoch ist, erwartet euch eine saftige Geldstrafe von 10.000 Dollar – ob US-amerikanische oder kanadische, weiß ich leider noch nicht.

Im zarten Alter von 61 Jahren hatte Annie Taylor das Bedürfnis, sich in einem Holzfass über die Fälle hinwegzustürzen. Wir schreiben das Jahr 1901 – und wie durch ein Wunder überlebte sie dieses Spektakel und hatte ihre fünf Minuten Ruhm. Als Erinnerung an ihren Triumph installierte man eine Kopie des Holzfasses bei den Fällen. Das Original wurde von einem Hotelmanager gestohlen – aber das ist wieder einmal eine andere Geschichte. Warum erzähle ich euch das eigentlich? Ganz einfach: weil es abgesehen von den imposanten Wasserfällen selbst kaum etwas zu sehen gibt.

Die Niagarafälle befinden sich nämlich nicht in einer wunderbaren Naturlandschaft, wie man sie aus ORF-Naturdokumentationen kennt – ganz im Gegenteil. Spielcasinos, Sternerestaurants, billige Fast-Food-Ketten und peinliche Freizeitangebote zieren die unmittelbare Umgebung des Naturschauspiels. Die stark frequentierte Clifton Hill ist eine schlechte und billige Mischung aus dem Strip in Las Vegas und der Bummelmeile in Lignano Sabbiadoro. Die zweifelhaftesten Attraktionen stehen Seite an Seite: ein drittklassiges Madame Tussauds, ein Ripley’s Believe It or Not und ein überdimensionaler Dinosaurier-Minigolfplatz ziehen die Touristenmassen an.

Apropos Massenveranstaltung: Das folgende Erlebnis war so herrlich amüsant, dass ich es euch nicht vorenthalten möchte. Ich muss schon wieder lachen, wenn ich nur daran denke 🤣.

Hornblower Cruises wirbt bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts mit der einmaligen Möglichkeit, den Wasserfällen ganz nahezukommen. Anstehende Menschenmassen sind für mich immer ein warnendes Signal – aber ein lieber Freund gab mir den Befehl: Tu es! Tu es einfach! Tu es! Um ehrlich zu sein, wollte ich mir dieses Erlebnis ersparen – aber auf gute Freunde sollte man hören. Also … tu ich es!

Möchtet ihr mitkommen? Ach, ich frage gar nicht erst! Steigt einfach mit an Bord und begleitet mich durch diese heitere und feuchtfröhliche Odyssee. Vorab blicken wir zu den Wasserfällen hinunter und erkennen die kleinen Boote. Wie Spielzeugboote kreisen sie in der Brandung und verschwinden stellenweise in den Fluten … na, das könnte ja heiter werden. Wir tun es! Wir spazieren zum einzigen Ticketschalter hinab und atmen einmal tief durch … 2,5 Millionen asiatische Touristen – aufgerundet 😉 – versammeln sich um den Schalter und versuchen, eine Eintrittskarte zu erwerben. Es waren wirklich 2,5 Millionen – wir hatten ausreichend Zeit, sie zu zählen 😅. Im Laufe der Wartezeit werden uns knallrote Regenschutzjacken zugeworfen. Jetzt beginnt die Phase, in der wir nicht nur wie Fruchtzwerge aussehen, sondern uns auch so fühlen. Wer ein Thema mit Klaustrophobie hat: alles Gute und viel Glück! Auf Nachfrage wurde mir bestätigt, dass diese Jacken aus reinem Einwegplastik bestehen und nicht wiederverwertet werden 🤔. Shame on you, Canada – damit hätten wir nicht gerechnet!

Aber ab jetzt steigt der Comedyfaktor ins Grenzenlose. Es ist einfach wunderbar amüsant zu beobachten, wie sich Abertausende Touristen in diese viel zu klein geratenen Jacken hineinkämpfen. Da werden neue Techniken erfunden, die man sich kaum vorstellen kann. Wie ein riesiger Ameisenhaufen, der versucht, sich in einer Ölsardinendose niederzulassen … einfach herrlich 🤣! Endlich dürfen wir eines der Boote betreten – und die Spiele sind eröffnet. Mann gegen Mann, Frau gegen Frau! Die Ellbogentechnik wird perfektioniert, und um jeden Millimeter Beinfreiheit entbrennen blutrünstige Schaukämpfe. Alle wollen natürlich die Pole Position an der Reling.

Die Sirene ertönt, der Motor startet – und das Schiff legt seinen unaufhaltsamen Weg Richtung Wasserfälle ein. Die Meute zückt Handys und Kameras, um die besten Schnappschüsse festzuhalten. Die ersten Tropfen erreichen unsere Körper – und die drei Millimeter Beinfreiheit haben sich mittlerweile auf einen halben zusammengestaut. Oh ja, jetzt geht der Spaß in die entscheidende Phase 🤣! Innerhalb weniger Augenblicke verwandeln sich die unscheinbaren Tropfen in sintflutartige Regenfälle. Die elektronischen Geräte verschwinden unter der Jacke – wir schnappen verzweifelt nach Luft und wischen uns die Wassermassen aus dem Gesicht. In diesen Momenten wird klar, wie schier unglaublich mächtig die Niagarafälle sind. Vollkommen durchnässt versuchen wir, irgendetwas zu erkennen – doch die Fontänen nehmen uns die Sicht und die intensive Brandung überwältigt unser Gehör. Wir blicken nach links … nach rechts … wo zur Hölle sind die Touristenmassen? Dieser Teil des Decks ist wie leergefegt – alle flohen in den Innenraum. Was für ein herrliches Gefühl! Wir versuchen, halbwegs stabil auf dem nassen Boden zu stehen, breiten die Arme aus, blicken in den Himmel – und lassen uns von den Wassermassen abduschen …

🎶 „Near … far … wherever you are, I believe that the heart does go on …“

Die Tatsache, dass diese Bootsfahrt nur 25 Minuten dauert, enttäuschte mich anfangs – aber im Nachhinein verstehe ich den Grund. Ein paar besondere Momente reichen, um diese wahnsinnigen Kräfte zu erleben. Nach kürzester Zeit sehen wir aus, als wären wir in voller Montur in den Wörthersee gesprungen und hätten versucht, bis auf den Grund zu tauchen. In kürzester Zeit vom Ölsardinendosen-Feeling zur Céline-Dion-Erscheinung!

Die Bootsfahrt war wohl das Touristischste, was ich je in meinem Leben unternommen habe … aber es war so verdammt großartig! Die Kraft dieser Naturgewalt muss man persönlich erlebt haben. Bevor sich meine technischen Geräte verabschiedet hätten, habe ich das Spektakel für euch festgehalten.

Wer New York City mag, wird Toronto lieben – wer New York City sogar liebt, wird Toronto vergöttern. Wer mit New York City hingegen nichts anfangen kann – was unvorstellbar ist –, sollte einen großen Bogen um die größte kanadische Stadt ziehen. Die beiden Städte wirken wie bei der Geburt getrennte Zwillinge – was auch erklärt, warum so ziemlich jede zweite US-Serie, die in New York spielt, in Toronto gedreht wird – Homeland, Suits und viele mehr.

Der Dundas Square ist eine kleine Kopie des Times Square, der Financial District erinnert an die Wall Street – und die Hafenanlage am Lake Ontario spiegelt die Waterfront am Hudson River. Die lebendigste Straße der Metropole ist die Yonge Street. Wer Lust hat, sie vollständig abzulaufen, sollte einiges an Lebenszeit mitbringen. Sie führt im Guinness-Buch der Weltrekorde als längste Straße der Welt – satte 1.896 Kilometer! Wie das wohl mit den Hausnummern funktioniert?

Verlassen wir die schnelllebige Innenstadt und lassen uns verzaubern. „Tale as old as time – True as it can be – Barely even friends – Then somebody bends …“ – Die Schöne und das Biest! Wer kennt sie nicht, wer liebt sie nicht – diesen wunderbaren Disney-Film 🎥 aus den 1990ern? Die misslungene Realverfilmung ignorieren wir 🙈. Im nördlichen Teil Torontos liegt ein ganz besonderes Schmuckstück versteckt: das Schloss Casa Loma. Es dient als Ideengeber und Schauplatz des magischen Disney-Films. Die Architektur des burgartigen Herrenhauses ist genauso zauberhaft wie untypisch für den nordamerikanischen Kontinent.

Mein Timing schien perfekt: Während meines Toronto-Besuchs sollte es eine Beauty and the Beast-Ausstellung geben. Das Casa Loma schlüpfte in den zauberhaftesten aller Anzüge und bringt den Disney-Traum in meine reale Welt. Zauberhafte Kostüme, originale Filmrequisiten und spannende Hintergrundgeschichten sollten mich erwarten … wie ihr bereits erahnen konntet, ist der Konjunktiv manchmal gemeiner als die tiefsten Abgründe der Hölle … apropos Hölle … aber der Reihe nach.

Frühmorgens machte ich mich auf den Weg zum Schloss, um mit Belle, Lumière und Tassilo so viele Stunden wie möglich zu verbringen. Die Außenansicht ist beeindruckend – aber als ich das Gebäude betrat, musste ich zu meiner Verwunderung feststellen, dass sich Belle in eine Stephen-King-Romanfigur verwandelt hatte. Statt Madame Pottine begrüßten mich abgetrennte Zombieköpfe, statt Gaston und LeFou tanzten blutverschmierte Vampire im Kreis – und statt Belle griffen Werwölfe und Mumien nach meiner Hand.

Im Zuge des 🎃 Halloween-Festivals wurde die gesamte Inneneinrichtung geändert und das Casa Loma in eine Legends of Horror-Ausstellung verwandelt. Der Gang durch die unterirdischen Katakomben wurde zum realen Albtraum. Ihr kennt mich – ich stehe auf Horror –, aber diese Ausstellung war brutal heftig. Leichenteile hängen von der Decke, Zombiebabys liegen im Kinderwagen, Hexen fliegen auf ihren Besen – und das Schlimmste … das Allerschlimmste: diese Clowns. Ich hasse diesen Clown mit seinem roten Luftballon. Die Neuverfilmung von Stephen Kings Horrorschocker Es wurde erst wenige Wochen zuvor im Schloss gedreht – und die Betreiber haben ein paar detailgetreue Requisiten zurückgelassen.

Das Labyrinth war zusätzlich mit modernster Technik ausgestattet: animierte Bildschirme, Bewegungssensoren und ein irres Soundsystem sorgten für den Rest. Und auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen … diese Clowns 😱, die als Laiendarsteller durch die Katakomben schleichen und einem das Herz herausreißen … ich hasse diese Clowns.

Was lernen wir daraus? Wer eine Ausstellung besuchen möchte, sollte vorher das Thema abklären. Man stelle sich vor, ich hätte Kinder dabei gehabt. Denkt denn niemand an die Kinder? Ein kleiner Nachsatz: Es war unglaublich großartig!

Auch die letzte kanadische Herbstwoche verwöhnte mich nicht gerade mit Sonnenstunden – also wurde auch in Toronto das klassische TripAdvisor-Touristenprogramm umgesetzt. Mit seinen 553 Metern zählt der CN Tower zu den höchsten Gebäuden der Welt – und sein Ausblick ist jeden kanadischen Dollar wert. Das ROM (Royal Ontario Museum), das größte Kunstmuseum des Landes, hilft dabei, einen verregneten Nachmittag kurzweilig zu überstehen. Aber es ist leider nicht die Eremitage 😥 – nichts ist wie die Eremitage. Wenn ihr einmal in das glasklare Wasser des Wörthersees gesprungen seid, wollt ihr nie mehr in ein chlorgeschädigtes Freibad – harter, aber ehrlicher Vergleich, was das ROM betrifft.

Ripley’s Aquarium of Canada wird Jahr für Jahr zum besten Aquarium der Welt gekürt. Natürlich eine tolle Anlage – für Neulinge sicher etwas Besonderes –, aber nach dem fünften Aquarium in den letzten Monaten lässt die Begeisterung bei mir etwas nach.

Allerdings habe ich auch etwas Neues entdeckt. Haben wir schon einmal über kanadisches Eishockey gesprochen? Die Hockey Hall of Fame ist das Mekka der nationalen und internationalen Eishockeyfans. Die Ruhmeshalle bietet weit mehr als alte Trikots und gewonnene Pokale. Ich war erstaunt, wie viele österreichische Exponate zu finden waren – anscheinend sind wir beim Eishockey gar nicht so schlecht. Zu diesem Sport habe ich eigentlich kaum einen Bezug. Vor Jahren wurde ich einmal zu einem KAC-Spiel mitgenommen – und da passierte mir Folgendes: Nein, lieber nicht erzählen 🙈 … vielleicht später.

Die Hockey Hall of Fame sorgt für interaktiven Spaß für Groß und Klein. Man schlüpft in eine vollständige Eishockeyausrüstung und testet seine Fähigkeiten als Sportmoderator. In der prächtigsten Halle kann man sich mit dem Stanley Cup ablichten lassen – und mit etwas Glück laufen einem sogar ein paar Profispieler über den Weg.

… okay, okay! Seinerzeit wurde ich also zu einem KAC-Spiel mitgenommen und langweilte mich von der ersten Minute an. Ich kannte weder einen Spieler noch hatte ich viel Ahnung von den Regeln. Glücklicherweise hatte der KAC einen schwedischen 🇸🇪 Spieler mit der Rückennummer 17. Schlaue Köpfe haben bereits kombiniert: Mario und Schweden – das bedeutet ewige Liebe. Und die 17 ist meine absolute Glückszahl. Im Laufe des Abends – der sich sehr lange anfühlte – hatten die Fans die Möglichkeit, per kostenpflichtigem SMS-Voting ihren Spieler des Spiels zu bestimmen, gesponsert von Kärntner Milch 😅. Dem Firmenhandy sei Dank versuchte ich herauszufinden, wie weit man dieses Votingsystem treiben kann. Bereits vor dem letzten Drittel verließen einige Fans die Halle, weil der KAC unterirdisch schlecht spielte. Nach dem Schlusspfiff wurde der beste Spieler des gesamten Spiels – also Heim- und Auswärtsteam – anhand dieses Votings gekürt. Dreimal dürft ihr raten! Der Schwede mit der Nummer 17. Man erklärte mir später, dass seine Leistung so schwach gewesen war, dass er bereits nach dem ersten Drittel ausgewechselt worden war. Die Mannschaft nahm unter den Pfiffen der enttäuschten Fans Aufstellung – und die Organisatoren mussten den Schweden eigens aus der Kabine holen, um die Auszeichnung entgegenzunehmen. Völlig verdutzt blickten sich alle Akteure an – mit der unausgesprochenen Frage: Welche Vollidioten haben den bitte gewählt? 🤔 Mein Schwede – kein Scherz – bekam eine Urkunde und eine Palette Kärntner Milch überreicht.

Was ich nicht wusste: Ich hatte mich bei diesem Gewinnspiel registriert – und wurde gleichzeitig als Fan des Abends ausgerufen, weil ich die meisten Votes für den Sieger abgegeben hatte 🙈. Meine Begleitung holte das wohlverdiente KAC-T-Shirt anschließend still und heimlich beim Fanshop ab.

Nachdem ich diese Geschichte zweimal durchgelesen habe, stellte ich fest, dass sie gar nicht so lustig klingt, wie sie es war. Aber egal – warum erzähle ich euch das? Einerseits, weil ich Angst habe, diese Story mit dem Alter zu vergessen – und andererseits, weil ich seit mehr als einem halben Jahr allein unterwegs bin … danke fürs Zuhören!

Dafür fällt dieser Übergang jetzt leicht 🤣. Der kultigste Teil Torontos ist der Distillery District. Namen sagen mehr als tausend Worte – richtig: Hier dreht sich alles um Alkohol. Ein historischer Stadtteil aus dem 19. Jahrhundert, in dem sich zahlreiche Kunstgalerien, urige Restaurants und selbstverständlich Whiskybrennereien befinden. Tagsüber gleicht dieses Viertel einer Geisterstadt – aber am Abend steppt der berühmte Bär.

Jeder kennt diesen einen Freund oder diese eine Freundin, die sofort grantig wird, wenn sie nichts Passendes zum Essen bekommt. Speichert euch die Koordinaten des St. Lawrence Market: günstig und traditionell – Fisch, Fleisch, Gemüse und Süßigkeiten – der lebendigste Markt der Stadt, für jeden Geschmack etwas dabei.

Last but not least: Solltet ihr das große Glück haben, dass euch der Indian Summer ein paar Sonnenstunden schenkt – bucht ein Ticket nach Toronto Island. Eine kleine Fähre bringt die Menschen vom Hafen über den Lake Ontario auf die Insel. Sandstrände, Freizeitaktivitäten, Erholungsmöglichkeiten. In den Sommermonaten ist auf Toronto Island die sprichwörtliche Hölle los – aber auch im Herbst hat diese Insel ihren Charme. Und zu guter Letzt bietet sie einen grandiosen Blick auf die Skyline von Toronto.

Mein Fazit: Kanadas Großstädte, die Dritte. Auch Toronto ist jeden Besuch wert – unterscheidet sich aber stark von den anderen beiden. Ursprünglich wollte ich in Toronto einen Mietwagen nehmen und die wilde Natur Kanadas erkunden. Zum einen die bereits eingesetzten Wintermonate, zum anderen die hohen Preise – dieser Plan scheiterte an beidem. Versteht mich nicht falsch: Die Erwartungen an Kanada sind groß – und sie werden erfüllt. Aber ob es für uns Mitteleuropäer wirklich so aufregend ist? Die Städte ähneln unseren europäischen Metropolen, und die Natur ist für uns nichts völlig Fremdes.

Sicherheit: Im aktuellen Ranking der sichersten Länder der Welt belegt Kanada Platz 4 – dazu gibt es nichts mehr zu sagen. 🥇 Island, 🥈 Dänemark, 🥉 Japan.

Kosten: Zeit und Geld – Grundvoraussetzungen eines erfolgreichen Besuchs. Toronto übertrifft die anderen Städte noch einmal und liegt auf dem Niveau von Oslo.

Eine Weltenwanderung steht nun bevor. Ein 26-stündiger Flug von Toronto über Kiew 🇺🇦 nach Dubai – aus täglichem Regen und 5 bis 10 Grad werden Hitze, Staub und Sonnenschein. Wir lesen uns aus den Vereinigten Arabischen Emiraten 🇦🇪.

 

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