Kapitel 5 – 🇧🇪 Belgien (2)
Ich wollte eigentlich Flandern erkunden, aber dieser Mai möchte uns wirklich verarschen, nicht wahr? Regnerische Tage scheinen kein Ende zu nehmen! Plan B!: Die detaillierte Erkundung von Brügge & Antwerpen.
„Welten“ liegen dazwischen, auch wenn die beiden belgischen Stätten nur 100 Kilometer voneinander entfernt sind. Gestatten Sie mir, an dieser Stelle den Begriff „Glasgow-Effekt“ zu prägen und patentrechtlich schützen zu lassen; Kenner der schottischen Szene, Friends of Scotland, werden die Implikationen meiner Wortwahl zweifellos nachvollziehen können.
Brügge: eine traumhaft wunderschöne Stadt und, ja, Antwerpen. Brügge: historische Gebäude, einmalige Atmosphäre und, ja, Antwerpen. Brügge: ein himmlischer Duft, eine verzauberte Kulisse, und, genau, Antwerpen. Brügge: voll mit skurrilen Entdeckungen, mit leidenschaftlichen Menschen, und ja, Antwerpen. Zumindest waren dies meine ersten Eindrücke – aber lest selbst, das Leben steckt voller Überraschungen. (Wer hat ein Phrasenschwein? ).
Brügge liegt in der belgischen Region Flandern (ja, Niklaas, ein Junge aus Flandern) und hat gerade einmal die Größe von Klagenfurt, aber ein klein wenig mehr zu bieten. Jetzt müsst ihr stark sein, sehr stark sein 😲: Niklaas lebt mit seinem besten Freund Patrasch in der belgischen Provinz und versucht, den traurigen Alltag zu überleben – ihr kennt bestimmt seine Geschichte. In der Realität ist diese wunderbare Kinderserie aus den 80er-Jahren ein japanischer Anime (nebenbei bemerkt, genauso wie Heidi) und hat mit der belgischen, realen Welt wenig zu tun. Die letzte Folge wurde im europäischen Fernsehen nie ausgestrahlt und dies hat seinen Grund. Nach dem Tod seines Opas, schließt sich Niklaas, gemeinsam mit Patrasch in der Küche ein. Er verbarrikadiert alle Fenster und die zwei kuscheln sich auf dem kalten Steinboden eng zusammen. Erst jetzt versteht man, was hier eigentlich passiert: Der Junge hat den Gasherd aufgedreht und wartet auf das Unausweichliche. Die liebevolle, herzzerreißende Kinderserie endet mit einem Doppelsuizid. Finde einen passenden Übergang von dieser Geschichte zum einzigen Frittenmuseum der Welt! Reset!
Ich werde euch jetzt nicht mit den wunderschönen Erzählungen über diese traumhaften Kanäle, die historischen Steinbrücken, die romantische UNESCO-Welterbe Altstadt, den himmlischen Schokoladengeruch, langweilen (obwohl ihr es, nach der Niklaas Geschichte wahrscheinlich dringend benötigen könntet 🥹). Das liest man so und so in jedem beliebigen Reiseführer.
Wer jedoch mehr darüber erfahren will, empfehle die folgende drei Optionen: (bitte in dieser Reihenfolge): Schritt eins: meine Fotos durchklicken. Schritt zwei: den sensationellen, schwarzhumorigen Film „Brügge sehen …und Sterben? ansehen, und Schritt drei: hinfahren!
Es ist zwar nicht das französische Louvre 🇫🇷 oder die russische Eremitage 🇷🇺, aber das Frittenmuseum in Brügge hat wohl auch einen gewissen Bildungsauftrag, und diesen gebe ich liebend gern weiter. Hier lernt man detailgenau, wie der Erdapfel frittiert wird und mit Ketchup oder Mayo auf unserer Speisekarte landet. Dieses Museum (nennen wir es mal so) ist so seltsam und sinnbefreit, dass nur diese Tatsache, die Leute (einschließlich mich) anzieht. Seit ihr denken könnt, fragt ihr euch bestimmt: Wie wird der Erdapfel (für die Deutschen: Kartoffel 😅) zu einem Pommes? Warum frittiert man ihn? Was haben die Franzosen damit zu tun? In welcher Soße muss man seine Pommes de facto ertränken? Und wer zur Hölle ist dieser Fritz? Das Frittenmuseum hat all diese Antworten und ich werde sie, im Rahmen meines Bildungsauftrages, nun an euch weitergeben.
Zum Fritz gibt es mehrere Theorien, aber ich vertraue auf die, die in Brügge gelehrt wird. Überraschung: Es ist eine Frau Fritz, die ihren Senf dazugegeben hat. (Ich liebe Wortwitze 😅). Mrs. Fritz war eine belgische Geschäftsfrau, die 1899 von Gent nach Lüttich gezogen ist, um ihren ersten Fritten-Shop zu eröffnen – so entstand der Name. Die „French Fries“ haben mit den Franzosen überhaupt nichts zu tun. Während des Ersten Weltkrieges, boten belgische Soldaten den Amerikanern, frittierte Pommes an. Weil Französisch eine der Landessprachen in Belgien ist, und die US-Soldaten nicht wirklich den Unterschied zwischen Franzosen und Belgiern erkannten, haben sie diese Fritten einfach „French Fries“ genannt – that’s it!
Studierte Erdäpfelhistoriker aus aller Welt, sind sich nicht hundertprozentig einig, aber das Frittieren, wurde höchstwahrscheinlich in einem spanischen Kloster im 19. Jahrhundert erfunden. Die Auswahl an Nahrungsmitteln hielt sich in Grenzen, und da die Winter immer kälter und kälter wurden, sehnte man sich, nach einer warmen Nahrung – und so landeten die Erdäpfel im heißen Fett und das „Frittieren“ wurde geboren, Made in Spain 🇪🇸! Welche Soße man dazu nimmt, ist von Land zu Land unterschiedlich. Aber, im Geburtsland der Pommes frites ist Senf die absolute Nummer eins, noch weit vor Ketchup und Mayonnaise. Pfui, Pommes mit Senf 🤢!!
Aber nun zur alles entscheidenden Frage: „Wie wurde aus dem Erdapfel die Pommes? Alles begann, in den 1750er-Jahren, an der Maas (ein Fluss in Belgien). Die Einwohner lebten vom Fischfang und brieten ihre Beute, um durch den kalten Winter zu kommen. Eines Tages waren die Winter so kalt, dass der Fluss zufror. Man konnte nicht mehr angeln, also schnappte man sich die Erdäpfel, schnitt sie in Scheiben und briet sie, um gedanklich einen Fisch zu verspeisen. Man darf die Mächte der Psychologie niemals unterschätzen.
Im Museum darf man noch einen großen Pokal bewundern (der Weltmeister im Dauerfrittieren hat ihn gespendet – 40 Stunden 🙈), es wird über die Meisterschaft im Erdäpfelweitwerfen berichtet und die erste Pommes, aus dem Jahr 1751, befindet sich in einem abgesicherten Raum, den man nur unter Aufsicht besichtigen kann 🤣. (Sie glauben diese drei Geschichten, aus dem Museum, sind wahr? Oder haben wir sie frei erfunden? Wurde hier die Wahrheit ein klein wenig korrigiert? Die Antwort auf ihre Frage finden Sie nur im Museum selbst – „Greetings from Jonathan Frakes“.
In Brügge gibt es das einzige Lampenmuseum weltweit. Über 20 000 Lampen können wir hier bewundern, und ich habe jede Einzelne fotografiert und werde sie euch nun vorstellen. Nein! Habe ich nicht und werde ich nicht, aber das Museum existiert (vielleicht war ich doch zu lange in der Stadt? – Lampenmuseum?.)
Nächster Halt: das größte und exklusivste Biermuseum, Bruges Beer Experience , in ganz Europa. Tolle Effekte, absurde und lustige Informationen und Ausstellungsstücke … Man(n) kann alles anfassen, riechen und schmecken. In einem Raum gibt es eine große animierte Weltkarte. Hier hat man die Möglichkeit, jedes Land anzuklicken, um anschließend die Werbespots von den berühmtesten und besten Bieren seines Landes, auf einer großen Leinwand zu verfolgen. All die anderen Besucher werden praktisch gezwungen, sich die Werbespots, auf diesem überdimensionalen Schirm anzusehen. Unauffällig habe ich die französischen und britischen Touristen beobachtet, wie sie ihre nationalen Biere auswählten und mit vollkommener Begeisterung und Motivation die kreativen Werbespots verfolgten. Irgendwann nahm ich meinen kompletten Mut zusammen (oder war es vielleicht doch schon, das eine oder andere 🤔) und klickte auf unser wunderschönes Österreich.
Der große Raum wurde wieder verdunkelt, und alle Besucher richteten ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Leinwand. Und dann passierte es: Er kam höchstpersönlich! Hans Knaus! Er sitzt mit seinen Spezies auf einer Skihütte und haut sich sein Gösser rein 😅. In diesem Augenblick verspürte ich einen minimalen Anflug von Peinlichkeit. Kann es noch schlimmer werden? Oh, ja, es kann! Nachdem sich Herr Knaus mit einem „Prost“ von allem verabschiedete, tauchten auf einmal die Fußballspieler des SK Punitgamer Sturm Graz auf, und rannten glücklich und tanzend mit blauen Bierkisten über den Fußballplatz 🙈🙈. (Der Spot muss aus den 90ern sein). Das war dann auch mein Stichwort, um dieses Museum schön langsam zu verlassen. Genau, zurück zu den Fakten: Das Biermuseum, kostet satte 16 Euro Eintritt. Dafür kann man sich, während der Führung, sechs von sechzehn verschiedenen Sorten herunterjagen – und dann geht’s zum Spezialpreis weiter: 5 Beers for 10 Euro!
Nach den Fritten, den Lampen und dem Bier war dann selbstverständlich noch die Schokolade dran. Die Chocolate Factory Story: All You Can Eat Buffet mit Live-Demonstration – eine ziemlich verführerische Angelegenheit.
Was treibt man noch in Brügge? Richtig Fußball! Die nächste Skurrilität: Brügge hat zwei heimische Fußballklubs (war mir vorher nicht bewusst), die noch dazu im selben Stadion spielen. Der FC Brügge, der berühmt ist für seine einzigartige Stimmung und die leidenschaftliche Choreografie seiner Fans, und der andere. Ich dachte mir vorher: Was für ein Glück, cooles neues Stadion, heute Spieltag, super Ticket zum günstigen Preis – wird ein geiler Fußballabend. Vor Ort dann die Ernüchterung, der zweite Verein, vielleicht 1000 Fans in einem 30 000 Leute fassenden Stadion, die Stimmung war wie am Friedhof 🥱 (oder wie im Wörthersee-Stadion), inklusive unerträglicher Minusgrade. Und ich fragte mich schon, warum ist die Karte so billig. 🤔. Und zur Vollständigkeit: Der zweite Verein heißt Cercle Brügge, führte bis zu 80. Minuten 2:0 und verlor das Match noch 2:3. Bad Day!
Skurriles aus Brügge? Fortsetzung erwünscht? – eine Anekdote noch, aber dann ist es auch einmal genug.
DER FOLGENDE ARTIKEL IST FÜR LESER UND LESERINNEN UNTER 18 JAHREN NICHT GEEIGNET!
Vor, während oder nach dem Biermuseum (ich weiß es nicht mehr genau) lernte ich eine herzige Französin kennen, die eine interessante Idee, für ein zweites Treffen, am darauffolgenden Abend hatte. (NEIN! Das ist nicht der Grund, warum dieser Artikel eine gewisse Freigabe erfordert, aber die Geschichte ist einfach nur typisch Brügge 😅. Ich zitiere die nette Französin: „Lass uns ins Foltermuseum gehen, um herauszufinden, welche Gemeinsamkeiten wir haben!“ Da wir auf Englisch kommunizierten, habe ich den Auftrag sofort verstanden und mir gedacht: Klar, warum nicht? Hey, es ist Brügge! Im Torture Museum Oude Brügge (der wunderbare, vollständige Name) werden uns exakt 104 verschiedene Foltermethoden präsentiert. Die Methoden werden bis ins kleinste Detail lebhaft dargestellt und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ihre Idee, Gemeinsamkeiten zu vergleichen, bestand darin, dass sich jeder seine Top 10 Lieblingsmethoden aussucht, um anschließend zu vergleichen, auf wie viele gemeinsame Nenner wir kommen. Es gibt ja die Möglichkeit, miteinander spazierenzugehen oder exklusiv essen zu gehen, aber nein, wir sind in Brügge. Ihr wollt jetzt bestimmt einen Auszug, aus diesen, sagen wir einmal, etwas anderen Rankings, oder?
5) Der Befragungsstuhl: Nägel und Stacheln – Opfer darauf – gefesselt – falsche Antwort – fester zuziehen.
4) Die Streckbank: erklärt sich von selbst 😲
3) Grillen: Ja genau, so, wie wir heute unser Kotelett vorbereiten 😡.
2) Judaswiege: Opfer rauf, und na ja, man kann sich den Rest vorstellen 😱.
1) Keuschheitsgürtel für Männer: war definitiv nicht in meiner Top Ten.
Es gäbe noch so viel über Brügge zu berichten: die tollen Parks, die Live-Musik an jeder Ecke, die wunderschönen Nachtaufnahmen, die zauberhaften Kathedralen und Kirchen, die historischen Windmühlen usw. usw. – aber irgendwann müssen wir nach Antwerpen weiter.
Als ich in Antwerpen angekommen bin, habe ich mir nur eines gedacht: Oh mein Gott, gruselig, hässlich, was mache ich hier eigentlich? Die größte Kathedrale, (Liebfrauenkathedrale) der Beneluxstaaten war wegen Reparaturarbeiten nicht zu erkennen, der alte Hauptplatz war eine einzige Baustelle und die berühmteste Kirche war vor lauter Schutt und Bagger nicht mal zu erahnen. Laut Tripadvisor gehören der Hauptbahnhof (ein hässliches Gebäude) und das Museum Aan De Stroom (ein abscheuliches, rotes, würfelförmiges Gebäude) zu den Höhepunkten von Antwerpen. Es gibt Städte, wo man sofort die Schönheit erkennt und sich wohlfühlt, dann welche nach dem Motto „Einmal und nie wieder“, und dann gibt es Antwerpen, wo man zwei, oder dreimal genau hinschauen muss, und unter der Oberfläche kratzen muss, um die spannenden Teile zu erkennen.
Wusstet ihr, dass der erste Wolkenkratzer Europas, in Antwerpen gebaut wurde? Dass die größte Schokoladenfabrik weit und breit hier ihren Hauptsitz hat? Dass Antwerpen die Mode- und Kunststadt Nummer eins in Belgien ist? Dass hier das beste belgische Bier gebraut wird? Dass es hier, einen der längsten unterirdischen Fußgängertunnel, der Welt gibt? Oder dass Antwerpen die führende Diamantenstadt weltweit ist? Ich auch nicht.
Antwerpen wird durch die Schelde in zwei Teile getrennt. Im Kern der Stadt ist der Fluss mehrere hundert Meter breit und die Belgier wollten nie eine Brücke bauen, da der Schiffsverkehr essenziell ist. Nach dem Ersten Weltkrieg entschloss man sich, einen Fußgängertunnel zu graben, den Anna-Tunnel. Der befindet sich 30 Meter unterhalb des Flusses, ist über 600 Meter lang, und es ist schon ein spezielles Gefühl, den maximal 4 Meter breiten Gang, zu durchlaufen.
Wer Lust hat, bis in die Knöchel in belgischer Scheiße zu stehen, hat bei der Wanderung durch „De Ruin“ die unvergleichliche Möglichkeit. Das sind wahrscheinlich Momente, in denen ich froh bin, meine Reise, allein angehen zu können. Ich bekomme dicke, fette Gummistiefel, einen Ganz-Körper-Sicherheitsanzug, eine Taschenlampe und darf mich durch die alten Abflusskanäle, tief unterhalb der Stadt, durchkämpfen. Der Dreck spritzt bis ins Gesicht hoch, der Gestank ist ekelig, es ist kalt, finster, gruselig, überall Spinnen und Rattenfallen – und wisst ihr was, es hat mir so unendlich viel Spaß gemacht. Wer wäre bitte hier freiwillig mitgekommen? (Vielleicht die Französin von Brügge 😅)
Kommen wir von Schlamm und Abwasser zu einer anderen Flüssigkeit – Bier! Nein, ich werde nicht dafür gesponsert, dass ich nun Folgendes schreibe: De Koninck ist wohl das beste Bier, was ich bis jetzt getrunken habe. Ich glaube, das war die vierte oder fünfte Brauerei in den letzten paar Wochen. (Memo an mich: Wenn ich in der Ukraine 🇺🇦 und Russland 🇷🇺 bin, sollte ich es mit dem Wodka Destillieren etwas gemütlicher angehen 😅). Tolle Shows, kreative Videos, einmalige Animationen, die Kunst des Brauens wird hautnah geschildert (ich durfte sogar selbst Hand anlegen) und zum krönenden Abschluss natürlich – Testen! Testen! Testen! Leicht süßlich, etwas prickelnd, leichter, karamellartiger Geruch und ein langer, aromatischer Nachgeschmack. De Koninck! Schreibt euch das ganz fett auf, und wenn ihr eines getrunken habt, mir unbedingt Bericht erstatten – Prost!
Mario und die Schokoladenfabrik, würde ich den nächsten Absatz nennen, nur ohne diese Humpty Dumpty, oder wie die kleinen Racker heißen. Die größte belgische Schokoladenfabrik (The Chocolate Line) ist hochmodern, verzückt mit feinster Technik und Spezialeffekten wie aus einem Hollywoodstreifen – hier der Beweis: Video. Und am Ende gibt es natürlich auch hier, eine endlos leckere Verkostung. Zehn verschiedene Geschmacksrichtungen streiten sich um meine Aufmerksamkeit – lecker. Aber Achtung nicht übertreiben, ach scheiß darauf, das Zeug ist verdammt lecker und macht glücklich (ist wissenschaftlich belegt, oder? 😅)
Mein Fazit: Brügge ist eine umwerfende, aber von Touristen überladene Stadt. Aber sie bietet genug Unterhaltung an jeder Ecke, einfach toll zum Entdecken, alle interessanten Punkte liegen direkt nebeneinander. Vor allem, wenn die Tage sich dem Ende neigen, und die Straßenlichter in der Dunkelheit zum Leuchten beginnen, wird’s teilweise richtig kitschig, und wunderschön. Antwerpen ist optisch das komplette Gegenteil, aber unter der rauen Fassade steckt ein spektakulärer Charakter. Oberflächliche Menschen werden sich in Antwerpen nicht wohlfühlen, hier kommt es auf die inneren Züge an. Grundsätzlich kann man in beiden Städten Ähnliches machen, nur ist man in Antwerpen, der einzige Tourist und es ist alles doppelt so günstig. Antwerpen ist hip, Antwerpen ist modern, Antwerpen war auf jeden Fall die Reise wert und wird mir, aller Voraussicht nach sogar mehr in Erinnerung bleiben als gedacht.
Kosten: Brügge ist eines: TEUER! Egal, was, wo, wie und warum: In Brügge sind die Ersparnisse schnell weg. Und so kommen wir wieder zurück, zum Glasgow-Effekt. In Antwerpen unternimmt man dasselbe in Grün – nur minus 50 Prozent!
Sicherheit: Dieses Thema kann ich kurz halten: alles Safe!
Aus der Kategorie „im Nachhinein schlauer“: CHECK die Öffnungszeiten, lieber Mario! Ich war von Sonntagabend bis Donnerstagvormittag in Antwerpen und so ziemlich alles hat Montag, Dienstag und Mittwoch geschlossen.
Nächster und letzter zivilisierter Halt (bevor die Aufwärmphase vorbei ist): Tulpen, Käse, Windmühlen, Hanf und Rotlicht – schwierig oder 🇳🇱 ?
Hier geht’s zum 6. Kapitel Niederlande 🇳🇱


































