Kapitel 43 – đ°đ Kambodscha
Die gröĂte Tempelanlage der Welt bescherte mir den mĂ€rchenhaftesten Sonnenaufgang meines Lebens. Wo es im Regelfall von Millionen Touristen wimmelt â waren im Zuge der Pandemie nur meine Wenigkeit und tausende Affen vor Ort. Die jĂŒngste Geschichte des Königreichs Kambodscha ist grausamer und brutaler als die jedes anderen asiatischen Staates ⊠wir besuchen zusammen die Killing Fields von Siem Reap.
Das Königreich Kambodscha befand sich bereits im Ausnahmezustand. Die einzige verbleibende Gelegenheit, dieses Land ein wenig kennenzulernen, war ein Kurzstopp am internationalen Flughafen Siem Reap â der nur wenige Kilometer nordwestlich der Tempelanlage Angkor Wat liegt. Als ich vorab erfuhr, dass eine Weiterreise ĂŒber den Landweg praktisch unmöglich war, ĂŒberkam mich die EnttĂ€uschung. Nachdem ich allerdings das Flugzeug verlassen hatte, wurde mir bewusst, dass sich die Welt verĂ€ndert hat â und ich dankbar sein muss, ĂŒberhaupt noch die Option zu haben, einen FuĂ auf dieses Land setzen zu dĂŒrfen.
In der Flughafenhalle regierte Geisterstimmung. Einerseits â weil der Flughafen in Siem Reap die FlĂ€che des Klagenfurter Flughafens hat â und andererseits herrschte durch die massiven FlugeinschrĂ€nkungen eine Ă€hnliche Stimmung wie in meiner Heimat. (Hier wĂŒrde diese berĂŒhmte Animation passen, in der ein Heuballen durch das Nichts kugelt.) Der erste Weg fĂŒhrte mich zu seltsamen Menschen, die in ihren RaumfahrtanzĂŒgen meine Temperatur maĂen. Durch eine Kombination aus Aufregung, Verwirrung und einer gewissen Verwunderung konnte ich diese absurde Aktion nicht wirklich einschĂ€tzen. (Update Juli 2020: Vielleicht war die Aktion gar nicht so absurd đ.) Das Thermometer zeigte 36,3 °C Körpertemperatur â und ich wurde gebeten, ein wenig zu warten. 10 Minuten spĂ€ter kam einer dieser Marsmenschen auf mich zu und hĂ€ngte mir ein selbst gebasteltes Schild mit den Zahlen des Testergebnisses um den Hals đ. Ein wenig befremdlich sind diese Augenblicke schon: Du sitzt in der Halle eines leergefegten Geisterflughafens â mit ein paar anderen Passagieren, die alle eine Zahlenkombination um den Hals tragen.
Wenngleich ich keinen blassen Schimmer hatte, was in den nĂ€chsten Stunden auf mich zukam, verspĂŒrte ich eine innere Ruhe und Gelassenheit. Ich lehnte mich zurĂŒck, steckte meine Kopfhörer an â und dank des ausgezeichneten WLANs hatte ich endlich die Zeit, einer Frage nachzugehen, die mich seit meinem Abflug aus Hanoi đ»đł intensiv beschĂ€ftigte. đ¶ âWell he was Thailand based, she was an airforce wife ⊠He didn’t need to pack, they’d meet the next night. He had a job to do, flying to Cambodia ⊓ Ihr werdet vermutlich lachen â aber im Verlauf des ganzen Fluges hatte ich Kim Wildes Song âCambodia“ im Ohr und rĂ€tselte ununterbrochen ĂŒber den Inhalt und die Botschaft ihres Liedes. Der Song lief in Dauerschleife â um meine Antworten zu bekommen und mich von dieser skurrilen Situation abzulenken. (Kim Wilde erzĂ€hlt die Geschichte eines Piloten, der seine Frau in Thailand verlieĂ, um fĂŒr einen Kampfeinsatz nach Kambodscha zu fliegen ⊠der Pilot kehrte allerdings nie mehr zu ihr zurĂŒck.)
Ich habe keine Ahnung, wie viele Stunden es schlieĂlich waren â aber irgendwann steuerte ein Marsmensch auf mich zu und sagte: Go! Go! Go! Als ich die Flughafenhalle verlieĂ, war ich erleichtert und ĂŒberrascht. Es brach bereits die DĂ€mmerung ein â und der einzige anwesende Tuk-Tuk-Fahrer brachte mich in die 250.000-Einwohner-Stadt Siem Reap zu meiner Unterkunft. Meine erste Fahrt bestĂ€tigte die These, dass Kambodscha zu den Ă€rmsten und heruntergekommensten LĂ€ndern der Welt gehört. Verwahrloste HĂ€user, bettelarme Einwohner, Fahrzeuge, die auseinanderzufallen drohten â und eine indiskutable Infrastruktur, die meinem Hintern alles abverlangte. Bevor wir uns ĂŒber die gröĂte Tempelanlage der Welt unterhalten â ein paar interessante und wahrscheinlich weniger interessante Fakten ĂŒber das Königreich:
â Kambodscha ist das einzige Land der Welt, das ein GebĂ€ude in seiner Nationalflagge trĂ€gt ⊠dreimal dĂŒrft ihr raten, welches đ.
â WĂ€hrend der brutalen Herrschaft der Roten Khmer â einer nationalistischen Guerillabewegung â wurde in den 70er-Jahren etwa ein FĂŒnftel der Bevölkerung getötet â rund zwei Millionen Menschen.
â In den letzten fĂŒnfzig Jahren verĂ€nderte sich der offizielle Name des Königreichs ganze fĂŒnf (!!!) Mal â von âKhmer-Republik“ bis âDemokratisches Kampuchea“ war alles dabei.
â Das Königreich verfĂŒgt ĂŒber 21 (!!!) offizielle Feiertage â und das Neujahresfest findet vom 13. bis 15. April statt.
â Offizielle WĂ€hrung ist der Khmer-Riel â aber ich habe keinen einzigen Schein gesehen. Jeglicher Austausch findet in US-Dollar statt.
â Was fĂŒr uns der Osterhase oder der Weihnachtsmann ist â ist fĂŒr die Kambodschaner der Riesengecko. Seine Existenz sorgt fĂŒr GlĂŒck und Wohlstand â und die IntensitĂ€t seines Geschreis entscheidet ĂŒber Hochzeiten und GlĂŒckseligkeit. Also bitte nicht verwundert sein, wenn ihr durch den Flur eures Hotels lauft und euch die Riesengeckos dabei anfeuern.
Das ganze Land ist noch immer ĂŒbersĂ€t von Millionen Minen. AusflĂŒge ins Landesinnere sollten ausnahmslos nur mit einem Guide unternommen werden. JĂ€hrlich kommen hunderte Menschen ums Leben, weil sie von einer getarnten Mine erfasst werden.
Durch die Pandemie war ich die ganze Zeit in Siem Reap gefangen â und hatte dementsprechend nur den Angkor Wat auf meiner Liste. Anfangs hatte ich Bedenken, wie ich mich die weiteren Tage halbwegs vernĂŒnftig beschĂ€ftigen konnte â da mir noch nicht bewusst war, wie groĂ diese Tempelanlage in Wirklichkeit ist. Spoiler: In den kompletten drei bis vier Tagen konnte ich nur einen Teil der Anlage besuchen â weil sie so unfassbar gigantisch ist. 4.000 Tempel sind ĂŒber das gesamte Areal verteilt.
Kurzinfo:
â Um die Tempelanlage zu besichtigen, mĂŒsst ihr euch online vorab einen 3- oder 5-tĂ€gigen Pass organisieren.
â Es ist absolut unmöglich, die Anlage auf eigene Faust zu erkunden. Ein unvorstellbares Labyrinth aus Dschungel, GebĂ€uden, verwinkelten Wegen â und Affen. Tausende von Affen!
â SchĂŒtzt euren Körper mit allem, was möglich ist: Trockenheit, Staub, Dehydrierung, Hitze, Moskitos ⊠usw.
â Organisiert euch einen Tuk-Tuk-Guide. Ich fragte meinen âTaxifahrer“ vom Flughafen, ob er ein paar Tage Zeit hĂ€tte. Er chauffierte mich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang durch die Tempelanlage â setzte mich an den spannendsten Orten ab â versorgte mich mit frischem Wasser und prĂ€sentierte mir die traditionellsten SpezialitĂ€ten. (Dazu gesellten sich auch eine Ratte und ein paar frittierte Spinnen ⊠es schmeckte genauso, wie man es erwartet đ€ą.) (Nach diesen drei Tagen verlangte der Fahrer insgesamt 40 US-Dollar! 40 US-Dollar fĂŒr drei Tage exklusiven All-inclusive-Service.)
â Wenn ihr durch das Weltwunder streift â organisiert euch eine klassische Karte. Vertraut mir: Das GPS funktionierte kaum â und durch den Lockdown war keine Menschenseele unterwegs. Die Karte rettete mir vermutlich den Hintern.
â Lasst die Affen in Ruhe!!! Zwischen den verwachsenen Tempeln lag einer der seltenen Geocaches. In voller Ăberzeugung, auch in Kambodscha anzuschreiben, musste ich feststellen, dass dieser Cache von dutzenden Affen bewacht wurde. Resultat: Affen 1 â Mario 0 đĄ.
Diesen nĂ€chtlichen Ausflug möchte ich gerne mit euch teilen. Der Sonnenaufgang am FuĂe des berĂŒhmten Haupttempels der Anlage gehört zu den wohl schönsten Anblicken, die das menschliche Auge erleben kann. In normalen Zeiten stehen tausende Touristen Seite an Seite, stellen ihre Stative auf und kĂ€mpfen um jeden freien Zentimeter â um die beste Sicht zu haben. In Zeiten der Pandemie sieht dieser Vorgang etwas anders aus.
04:30 Uhr: Mein Guide holte mich an meiner Unterkunft ab â und wir tuckerten langsam in Richtung der Anlage. Es war stockdunkel â und eine unangenehme Totenstille lag in der Luft. Ăber StraĂenbeleuchtung oder andere Verkehrsteilnehmer brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Er musste diesen Weg in- und auswendig kennen â denn nur durch den kurzen Einsatz seiner kleinen Taschenlampe steuerte er uns durch die finstere Wildnis. Als wir ankamen, erklĂ€rte er mir meine Route. Ich solle mithilfe der Lampe immer geradeaus gehen â bis ich auf einen kleinen Teich treffe. Versucht euch das so vorzustellen: Absolute Dunkelheit â und ihr schreitet völlig isoliert und einsam Schritt fĂŒr Schritt durch ein GelĂ€nde â mit einer maximalen Sichtweite von fĂŒnf Metern â ohne auch nur annĂ€hernd zu wissen, was euch erwartet. Dieses GefĂŒhl ist unglaublich genial â aber auch sehr beĂ€ngstigend. Ich hörte GerĂ€usche, die ich nicht zuordnen konnte â und erwartete jeden Moment, entweder in einem Teich zu versinken â oder, sollte ich falsch abgebogen sein, auf die Mauern der gröĂten Tempelanlage der Welt zu stoĂen. Ich weiĂ nicht, ob ich schon einmal so aufgeregt war wie in diesen Momenten.
Nach gut zwanzig Minuten hatte ich die Vermutung, am richtigen Ort angekommen zu sein. Ich erkannte einen TĂŒmpel, der mit Seerosen zugewachsen war â und versank mit jedem weiteren Schritt tiefer im Boden. Nun stand ich hier: Mitten in der Dunkelheit, weit und breit keine Menschenseele â und versuchte mehr oder weniger, die Konturen des modernen Weltwunders zu erkennen. Wann wird es endlich hell? Wie lange dauert es noch? Bin ich ĂŒberhaupt richtig? Was sind das fĂŒr seltsame GerĂ€usche, die aus dem TĂŒmpel ertönen? ⊠Fragen ĂŒber Fragen! Und obwohl ich ĂŒber die Zeit gelernt habe, die Geduld zu einer meiner stĂ€rksten Tugenden werden zu lassen â saĂ ich wie auf einer brennenden Herdflamme und konnte den Moment nicht abwarten.
Pandemie hin und her â aber das Privileg, den Angkor-Wat-Sonnenaufgang auf diese Weise zu erleben, haben wohl nur ganz wenige Menschen. Ich konnte das Umfeld einfach nicht abschĂ€tzen. Sind die Tempelmauern nur wenige Meter von mir entfernt? Oder kann ich sie nur aus der Distanz erkennen? Von welcher GröĂe sprechen wir ĂŒberhaupt? Wie sieht es wohl um mich herum aus? ⊠unzĂ€hlige Fragen, die meine Gedanken dominieren â bis die Dunkelheit schön langsam abnahm und ich die ersten Umrisse erkennen konnte.
Keine Ahnung, was ich dazu sagen soll. Wortlos stehe ich inmitten dieser magischen Landschaft und beobachte, wie das schönste Bauwerk unseres Planeten erwacht. Was sich in der nĂ€chsten Stunde in mir abspielte, kann ich euch nicht erklĂ€ren â nur eines vorweg: Vielleicht war das der magischste Moment meines Lebens. Ich fĂŒhlte mich wie Lara Croft (nur nicht ganz so sexy đ ) â und angelte mich durch die zauberhafte Welt dieser Idylle hindurch. Mir fehlen einfach die Worte, um diesen Teil meines Berichtes nĂ€her ausfĂŒhren zu können.
Diese 4.000 Tempel wurden zwischen dem 9. und dem 15. Jahrhundert erbaut. Ihr hohes Alter ist in jeder Faser spĂŒrbar. Teilweise werden die historischen Bauwerke durch Holzstangen oder Stahlleitern gestĂŒtzt â oder durch Schutzplanen vor Erosion und Witterung abgeschirmt. Die Narben der Zeit sind nicht zu ĂŒbersehen â was ein mulmiges GefĂŒhl in mir auslöst â denn wir können nicht abschĂ€tzen, wie lange uns dieses Wunder noch zur VerfĂŒgung steht. JĂ€hrlich besuchen knapp 3 Millionen Touristen aus allen Teilen der Welt das UNESCO-Weltkulturerbe. Durch die aktuellen UmstĂ€nde wurde diese Massenbesichtigung zu einer exklusiven Begutachtung â und die Anlage hat nun wohl mehrere Jahre Zeit, sich ein wenig zu erholen. Ich kann nur hoffen und wĂŒnschen, dass die Regierung Kambodschas nach dem Ende der Pandemie die Besucherzahlen reguliert. Meine Erkundungstour war auf eine gewisse Art Ă€uĂerst sonderbar. In den Vorberichten hatte ich gelesen, dass dieses Weltwunder gĂ€nzlich ĂŒberlaufen ist â und man kaum eine ruhige Stelle finden kann, um die AtmosphĂ€re zu spĂŒren. Ich streifte stundenlang allein durch die verschiedenen Tempel â und musste schon Ă€uĂerst kreativ vorgehen, um ein paar Fotos von mir zu machen.
Niemanden bringt es etwas, wenn ich euch eine Liste der Namen der unzĂ€hligen KultstĂ€tten aufzĂ€hle â deswegen prĂ€sentiere ich euch einfach einen Auszug meiner Lieblingsorte:
Wie ihr bereits gelesen habt, war ich mehr oder weniger in Siem Reap gefangen â und konnte dadurch die Umgebung Kambodschas leider nicht erkunden. Abseits des Angkor Wat nutzte ich jedenfalls die Gelegenheit, um einen von ĂŒber dreihundert Killing Fields zu besuchen. Zwischen 1975 und 1979 versuchte das Rote-Khmer-Regime, Kambodscha in einen rein kommunistischen Staat zu verwandeln â und schlachtete auf brutalste Art und Weise ĂŒber 2.000.000 Menschen ab. Wer weiĂ, was passiert wĂ€re, hĂ€tten die benachbarten vietnamesischen StreitkrĂ€fte den Aufstand nicht erfolgreich niedergeschlagen? Nachdem die US-Amerikaner Vietnam verlassen hatten, rĂŒckte die Rote Khmer in Kambodscha an die Macht â und wollte den Staat zurĂŒck in eine vermeintlich glorreiche Vergangenheit fĂŒhren. Privateigentum wurde enteignet, Schulen wurden geschlossen â und die Religion wurde abgeschafft. Wer auch nur im kleinsten Gedanken dagegen rebellierte, wurde gefangen genommen, gefoltert und anschlieĂend getötet. Ein Viertel der Bevölkerung Kambodschas verschwand auf diese Art und Weise aus den GeschichtsbĂŒchern.
Der Wat Thmey (Killing Fields of Siem Reap) ist einer dieser SchauplĂ€tze, an dem grausame Schandtaten verĂŒbt wurden. Der Blick auf die Gebeine und SchĂ€del tausender Opfer ist unertrĂ€glich â genauso wie die detaillierten Berichte, Originalfotos und Zeichnungen eines Ăberlebenden. An der GedenkstĂ€tte lernte ich einen Mönch kennen, der die seltenen Besucher herumfĂŒhrt und ĂŒber die Zeit des Regimes berichtet. Wieder einmal musste ich feststellen, dass mich solche Orte magisch anziehen â und deren Hintergrundgeschichten mich emotional sehr berĂŒhren. Was diesen Genozid beispiellos macht, ist die sorgfĂ€ltige Dokumentation der Folterungen und Tötungen. Die Opfer wurden laufend fotografiert und gefilmt â und die TĂ€ter mussten sich nicht hinter ihrer AnonymitĂ€t verstecken. Sie waren im Glauben, im Recht zu sein â und konnten ihre Taten damit rechtfertigen. Als 1979 die Killing Fields âgeschlossen“ wurden, hatten die Mörder keine gröĂeren Probleme, in ihr normales, alltĂ€gliches Leben zurĂŒckzukehren. Der Mönch erzĂ€hlte mir, dass einer dieser TĂ€ter einmal im Monat herkommt â um sein vollbrachtes Werk zu besichtigen. Auch wenn es unertrĂ€glich schwerfĂ€llt, sich die Dokumentationen und blutverschmierten WĂ€nde anzusehen â wĂ€re ein Besuch dieser GedenkstĂ€tte bedeutungsvoll, um das Königreich Kambodscha besser zu verstehen.
Ich wollte meine Augen nicht verschlieĂen â musste aber mehrmals tief durchatmen und brauchte einige Zeit fĂŒr mich allein, um diese Bilder zu verarbeiten.
Mein Fazit: Durch die Ă€uĂeren UmstĂ€nde fĂ€llt es mir schwer, ein Fazit ĂŒber meinen Kambodscha-Aufenthalt zu ziehen. Derzeit ist jeder einzelne Schritt meilenweit von der NormalitĂ€t entfernt â die Welt befindet sich im Ausnahmezustand â und Kambodscha ist mittendrin. Das Privileg, diese unglaubliche Tempelanlage im Alleingang zu bewundern, ist allerdings unbeschreiblich. Ich kann euch leider nicht erzĂ€hlen, wie ĂŒberlaufen dieser Ort in normalen Zeiten ist â aber Angkor Wat gehört zu den schönsten PlĂ€tzen unserer Erde.
Kosten: Ich befĂŒrchte, dass ich auch hier nach Strich und Faden ausgenommen wurde â aber Ă€hnlich wie in Vietnam spielt das fĂŒr westeuropĂ€ische Reisende keine nennenswerte Rolle. Die Kosten fĂŒr so ziemlich alles sind sagenhaft gering.
Sicherheit: KriminalitĂ€t und Verbrechen gehören im Königreich Kambodscha nicht zur Tagesordnung. Die wahren Gefahren liegen auĂerhalb der StĂ€dte: Die StraĂen sind in einem miserablen Zustand, die gefĂ€hrliche Tierwelt darf nicht unterschĂ€tzt werden â und das gesamte Land ist ĂŒbersĂ€t mit Landminen.
⊠mit viel GlĂŒck â oder Zufall â erreichte ich noch den Flug nach Bangkok đčđ â um mich fĂŒr einige Zeit in den tiefen Dschungel des Landes zurĂŒckzuziehen. Dort erwarten mich die schönsten Wesen đ unserer Erde âŠ
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