Nicht unterschätzen solltet ihr das Thema körperliche Fitness und mentale Stabilität.
Obwohl wir wahrscheinlich nicht den Himalaya 🇳🇵 mit seinen imposanten Berggipfeln besteigen werden, werden uns körperlich neue Grenzen gesetzt. Der bolivianische Regierungssitz La Paz 🇧🇴 thront auf 3.500 Metern Höhe – im Death Valley National Park 🇺🇸 sind 48 Grad keine Seltenheit. Der alltägliche Smog in Hongkong 🇭🇰 oder Delhi 🇮🇳 vermittelt das Gefühl, Kettenraucher zu sein – und die Luftfeuchtigkeit in Kuala Lumpur 🇲🇾 lässt euch wortwörtlich dahinschmelzen. Lasst euch rechtzeitig durchchecken – einmal jährlich könnt ihr über eure Sozialversicherung eine kostenlose Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen.
… und passt auf euch auf! Nein, ich bin weder eure Mutter noch sonst jemand – aber Vorsicht ist hier wirklich angebracht.
Bei idyllischen Wanderungen durch die US-Nationalparks 🇺🇸 reicht ein falscher Schritt – und das Kreuzband ist hin. Eine übermotivierte Überholaktion mit dem berühmten Bali-Scooter 🇮🇩 – und der Traum ist vorbei. Hinweisschilder mit den Aufschriften „Beware of Alligator – Do Not Feed the Wildlife“, „Danger Rattlesnakes“, „Minefield – Keep Out“ oder „Danger – Beware of Zombies“ haben nicht nur einen statistischen Hintergrund. Im Nachhinein kann ich darüber schmunzeln – und habe ein paar tolle Geschichten zu erzählen. Aber es gab die eine oder andere Situation, in der das Glück meinen Verstand besiegt hatte. Die Grenze zwischen Abenteuer und Leichtsinn ist erstaunlich schmal – und man merkt oft erst im Nachhinein, auf welcher Seite man sich gerade befunden hat. Ein gesunder Rucksack an Vorsicht wiegt am Ende jedenfalls deutlich weniger als ein Krankenhausaufenthalt in einem Land, dessen Sprache man nicht spricht.
500days.at-Insidertipp: Auslandsservice-App – BMEIA, Außenministerium Österreich:
Insbesondere wenn ihr allein unterwegs seid, kann euch diese App retten. Sie informiert euch laufend über die politische Situation in den jeweiligen Ländern – und versorgt euch mit relevanten Kontakt- und Notfalladressen.
Besonders praktisch ist die Liste von Ärzten, die auf europäischem Standardniveau arbeiten. Mit der GPS-Funktion könnt ihr sie direkt kontaktieren und ansteuern. Oder – in meinem Fall – jemandem die App vor die Nase halten und hoffen und beten, dass er euch dort abliefert.
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